Laika Verlag

 

Laika Verlag

Wir sind ein Bild der Zukunft – auf der Straße schreiben wir Geschichte

Band 1:
ISBN
978-3-942281-82-9
Erschienen Oktober 2010
Preis
24,90 €
366 Seiten, zahlreiche Bilder, Paperback

»Die Straße hat ihre eigene Geschichte. Sie braucht keine Historiker, keine Intellektuellen oder Soziologen, die in ihrem Namen sprechen. Niemand kann die Geschichte des Dezember 2008 schreiben und wir versichern dir, dass ein derartiges Projekt jenseits unserer Möglichkeiten und Absichten liegt.«

Im Winter 2008 durchbrachen Unruhen und Aufruhr den Alltag in Griechenland. Es war mehr als ein Protest gegen Staat und Kapital. Die Intensität der Krawalle war außergewöhnlich genauso wie die Solidarität und Organisation der Revoltierenden. Was brachte erst Athen und dann das ganze Land zum Explodieren? Antworten auf diese Frage sucht das Buch "Wir sind ein Bild der Zukunft - auf der Straße schreiben wir Geschichte".

"Genau wie wir über keine offizielle Geschichte der Pariser Kommune oder der Spanischen Revolution verfügen, ist dies hier nicht die Geschichte des griechischen Aufstands. Durch Fragmente, Gerüchte, Mythen und Erzählungen findet diese soziale Revolte ihren direkten Weg in die Herzen und Köpfe der Menschen der Zukunft." Das Buch schildert die Erschießung eines Athener Jugendlichen durch einen Polizisten im Dezember 2008 – und wie aus der Wut darüber Aufruhr wurde. Es enthält Interviews mit ZeugInnen und Teilnehmer- Innen der Revolte und Texte, die im Netzwerk der Protestierenden zirkulierten. Zudem thematisiert es die Mythen der DezemberRevolte, die unter vielen AktivistInnen außerhalb Griechenlands kursieren.

Der LAIKA-Verlag veröffentlicht die deutsche Übersetzung dieser überfälligen Auseinandersetzung mit der griechischen Revolte in seiner EDITION PROVO.

 

Trailer »Wir sind ein Bild aus der Zukunft«:

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Pressestimmen

Das Buch erzählt nicht nur Vorgeschichte, Verlauf und Konsequenzen der Dezember-Ereignisse, gleichzeitig bildet es ein vielstimmiges und breites Panorama der aktuellen griechischen Protestkultur ab. ... In den USA wurde es von der rechten Fernseh-Ikone Glen Beck als Nachfolge-Manifest von »Der kommende Aufstand« bezeichnet, das derzeit das hiesige Feuilleton beschäftigt.

Florian Schmid, Neues Deutschland

Solidarität mit #allesdichtmachen

"Ohne Meinungen und Ziele kann man gar nichts darstellen. Ohne Wissen kann man nichts zeigen; wie könnte man wissen, was wissenswert wäre? Wenn der Schauspieler sich nicht damit begnügt, ein Papagei oder ein Affe zu sein, muss er sich das Wissen unserer Zeit über das menschliche Gesellschaftsleben aneignen, indem er selbst in den Kampf der Klassen eintritt. Manche mögen das als entwürdigend empfinden, weil sie die Kunst, wenn die Geldseite erledigt ist, zu den höchsten Dingen zählen; aber die höchsten Entscheidungen der Menschheit werden in Wirklichkeit auf der Erde ausgefochten, nicht im Himmel; in der "äußeren" Welt, nicht in den Köpfen der Menschen. Niemand kann über den kämpfenden Klassen stehen, denn niemand kann über der menschlichen Rasse stehen. Die Gesellschaft kann kein gemeinsames Kommunikationssystem teilen, solange sie in sich bekämpfende Klassen gespalten ist. Für die Kunst bedeutet "unpolitisch" zu sein also nur, sich mit der "herrschenden" Gruppe zu verbünden."

Berthold Brecht - A Short Organum for the Theatre

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

 

#allesdichtmachen