Laika Verlag

Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv III

Band 23:
ISBN
978-3-942281-02-7
Erschienen Mai 2012
Preis
29,90 €
288 Seiten

Atomkraftwerke sind potentielle Killermaschinen. Im Umkreis der Kraftwerke steigen die Krebsraten unverhältnismäßig an. Insbesondere Kinder sind immer stärker von Leukämie betroffen. Die Fälle in der Elbmarsch wurden von Barbara Dickmann und Angelica Fell minutiös dokumentiert, doch  trotz aller Beweise für die Schuld der Verursacher , mauern Landesregierung Schleswig-Holstein und die Betreiber der Kraftwerke und Kernforschungsanlagen und weisen jede Verantwortung von sich.

Dies gleicht dem Verhalten des TEPCO-Konzerns in Japan nach dem Super-GAU 2011. Zwischen der Katastrophe in Japan, dem sich der Band ebenfalls widmet, und der Katastrophe in der Elbmarsch gibt es einen Zusammenhang: unverantwortliches Handeln der Konzerne im Interesse ihrer Profite auf Kosten der Menschen.

Diesem Band liegen 4 Filme auf 2 DVDs bei:

DVD 1
Albtraum Atommüll

F 2009, 98 min. Regie: Eric Guéret

Das Uran gehört der Regenbogenschlange
BRD/AU 1979, 44 min. Regie: Nina Gladitz

DVD 2
Strahlende Zukunft

BRD 1977–79, 116 min. Regie: Susanne Beyeler, Andreas Soschynski

Und keiner weiß warum
D 2012, 104 min. Regie: Barbara Ickmann, Angelika Fell

Pressestimmen

»Der dritte Band zur Geschichte der AKW-Protestbewegung aus der Bibliothek des Widerstands (siehe Buch-Nr. 41703 und 42047) dokumentiert und beleuchtet die Vorkommnisse und Reaktionen auf die zahlreichen Skandale rund um sowohl das Kernkraftwerk Krümmel im norddeutschen Geesthacht wie auch die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima im März 2011. Trotz der augenscheinlichen Unterschiedlichkeit der Ereignisse werden in den Darstellungen der Autorinnen und Autoren doch auch die erschreckenden Gemeinsamkeiten von Vertuschung, Behinderung von Aufklärung und Verharmlosung deutlich, wenn es um die tödlichen Nebeneffekte der Kernkraft geht. [...]

 

Diese Einsichten zu nutzen, Lehren und Warnungen aus den sich scheinbar wiederholenden Fehlern zu ziehen, ist dabei nur ein Anspruch des Bandes. Als ein Zeitdokument systematischer Gegenöffentlichkeit hält der Band andere als die offiziellen Versionen der unschönen Wahrheiten fest und sichert sie gegen das Vergessen ab. Ganzer Beitrag«
Alexander Struwe, Portal für Politikwissenschaften