Trailerliste

Die Schlacht um Chile Film

Der Film /
Die Schlacht um Chile, 1973 – 1978
Guzmán, Patrico
Chile 1973, 1975, 1978
ca. 263 Minuten
Filmsprache: 
Spanisch, Deutsch
Untertitel: 
Deutsch
12 Jahre

In seiner dreiteiligen Dokumentation zeichnet Patricio Guzmán die Endphase der Regierungszeit von Salvador Allende nach. Der Film besteht nicht aus Archivmaterial, Guzmán und sein Team drehten kontinuierlich zwischen 1972 und 1979. Chiles bedeutendstem Dokumentarfilmer gelang es, das Rohmaterial ins kubanische Exil zu retten und dort sein monumentales Zeugnis des „Kampfes eines unbewaffneten Volkes“ – so der Untertitel des Films – zu gestalten. In Chile unterliegt Die Schlacht um Chile der Zensur und wurde nie vom staatlichen Fernsehen ausgestrahlt.

Teil I: Aufstand der Bourgeoisie

Allende beginnt seine Präsidentschaft mit tiefgreifenden sozialen und politischen Reformen. Die Unidad Popular stößt dabei vom ersten Tag an auf den militanten Widerstand der Rechten. Doch die Zustimmung des Volks wächst. Bei der Wahl im März 1973 gewinnt die Unidad Popular mit weitem Abstand. Für die USA und die chilenische Rechte ist dies das Startzeichen, um den Militärputsch vorzubereiten.

Teil II: Der Putsch

Seit den Parlamentswahlen vom März kommt es fast täglich zu Straßenkämpfen. Die rechtsradikale Patria y Libertad erschießt linke AktivistInnen, setzt Büros der Unidad Popular in Brand und schickt ihre Schlägerbanden in Gewerkschaftshäuser. Das US-amerikanische State Department finanziert einen landesweiten Streik der Transportunternehmen. Gleichzeitig nehmen die Auseinandersetzungen innerhalb der Regierungskoalition zu. Die außerparlamentarische Linke sieht das Experiment eines friedlich-parlamentarischen Transformationsprozesses zum Sozialismus gescheitert und plädiert für den bewaffneten Kampf von ArbeiterInnenmilizen. Die Entscheidung fällt in Washington. Am 11. September bombardiert die Armee den Präsidentenpalast Moneda.

Teil III: Die Macht des Volkes

Dieser Teil zeigt die Aktivitäten jener Bewegungen, die die eigentliche Massenbasis der Volksfrontregierung repräsentieren: Die kommunalen Gemeindeläden, die die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen, die BäuerInnenkollektive, die die Städte mit Lebensmitteln versorgen, die ArbeiterInnenkommissionen, die die Arbeit in den Fabriken aufrecht erhalten, während die Besitzer_innen die Produktion stilllegen wollen. Diese Institutionen, meist spontan entstanden und vergleichbar jenen der spanischen Republik, sind die eigentliche Macht des Volkes – ein Staat im Staat und nach dem Militärputsch prioritäres Ziel der Verfolgung durch die Junta..

Panteon Militar Film

Der Film /
Pantéon Militar - Kreuzzug gegen die Subversion
Landgraeber, Wolfgang
BRD / Argentinien 1991
ca 90 Minuten
Filmsprache: 
Spanisch, Deutsch
Untertitel: 
-
12 Jahre

Detailliert bescheibt der Film den Kreislauf von Staatsverschuldung und militärischer Aufrüstung in Argentinien während der Herrschaft der Militärjunta. Dokumentiert wird auch die enge Zusammenarbeit der deutschen Bundesregierung und Rüstungsindustrie mit Argentinien in dieser Zeit. Unter Bruch geltender Gesetze konnten Konzerne wie Thyssen und Blohm + Voss U-Boote, Kriegsschiffe und andere Rüstungsgüter liefern. Der damalige Staatsminister Klaus von Dohnanyi (SPD) rechtfertigte die Lieferungen später mit den Worten: „Die rüstungspolitischen Grundsätze der Bundesregierung lassen auch Ausnahmen zu.“ Die Ausnahme war hier allerdings die Regel.

The Weather Underground Film

Der Film /
The Weather Underground
Green, Sam und Siegel, Bill
USA 2002
ca. 92 Minuten
Filmsprache: 
Amerikanisches Englisch
Untertitel: 
Deutsch
12 Jahre

In den Sechziger und Siebziger Jahren war die Polarisierung der politischen Situation in den USA akut mit dem Vietnam-Krieg und den Kampf um die Bürgerrechte verbunden. Angesichts der  scheinbar wirkungslosen Methoden des friedlichen Protests und Widerstands bildeten sich innerhalb der Protestbewegung militante Gruppen, unter anderem der Weather Underground.

Der Film beleuchtet Vorgeschichte und Aktivitäten des Weather Underground. Green und Siegel lassen Aktivisten und Aktivistinnen von damals sprechen und zeigen die vom FBI angewandten illegalen Methoden in der Bekämpfung der Revolte. The Weather Underground wurde 2004 für den Oscar nominiert und ist erst das zweite filmische Dokument zu der US-amerikanischen Stadtguerilla.

Pressestimmen: 
“Es ging uns in dieser Dokumentation nicht darum endgültige Antworten zu geben, sondern Fragen aufzuwerfen. Was heißt soziale Gerechtigkeit? Gibt es ein Recht auf Widerstand und wie sollte er sich formulieren? Wie sollen wir, das Volk, agieren, wenn die Herrschenden auf unseren Protest nicht beziehungsweise nur mit Repressionen reagieren?“
Sam Green
Underground
Emile de Antonio
USA 1976
ca. 67 Minuten
Filmsprache: 
Amerikanisches Englisch
Untertitel: 
Deutsch
12 Jahre

Der Film war der erste filmische Versuch, sich mit der Entstehung der amerikanische Stadtguerilla auseinanderzusetzen. Emile de Antonio entwickelte ein besonderes Interesse am Weather Underground naden Anschlägen der Gruppe im Jahr 1975 und nach der Lektüre des Weather Underground-Manifestes „Fire“. Film galt lange Zeit als verschollen, liegt aber nun wieder in einer digitalisierten Form vor.

Pressestimmen: 
„Underground provides an intimate look at the inner workings of the Weather Underground, and we see their discomfort with being filmed, their strong internal collective identity, and their isolation from society at large. The filmmakers do not use the interviews and juxtaposed images to promote the group or support their actions, and it is apparent that their motives for the film differ from those of the subjects that they are presenting. In the end this film provides an unprecedented look at how a bunch of middle-class Americans became self-styled militant revolutionaries, raising questions not only about the merits of their struggle, but also about past and future radical actions.“ 
Wikipedia
„Emilio de Antonio’s in-depth look at the history of the Weather Underground. Interviews of group members on the lam (including former Obama cohort and GOP scapegoat William Ayers) caused the Feds to issue subpoenas for the footage; De Antonio held firm and freedom of speech prevailed, albeit narrowly.“ 
Time Out New York, Juli 2010

Rebels with a Cause - Film

Der Film /
Rebels with a Cause
Garvy, Helen
USA 2000
ca. 110 Minuten
Filmsprache: 
Amerikanisches Englisch
Untertitel: 
Deutsch
12 Jahre

Helen Garvys mehrfach ausgezeichneter Film ist eine Chronik der Students for a Democratic Society (SDS) von den Anfängen bis zur Auflösung 1970. Zahlreiche ProtagonistInnen der Bewegung schildern in ausführlichen Interviews Weg und Entwicklung der Organisation von der Bürgerrechtsbewegung bis zur Stadtguerilla der Weathermen. Deutlich werden einerseits die Gründe für die zunehmende Popularität der Organisation und ihre schrittweise Radikalisierung. Andererseits zeigt die Dokumentation, wie FBI und CIA die AktivistInnen in die Illegalität trieben.

Pressestimmen: 
„Mit 20000 Teilnehmern wurde der Marsch aufs Kapitol zur bis dato größten Friedensdemo der USA. […] Im Anschluß traten Hunderte den SDS bei. Im nationalen Büro, das im Chaos versank, versuchte Helen Garvy tagelang den neuen am Telefon zu erklären, »daß SDS mehr als nur eine Demonstration seien«.“
junge Welt, Juli 2010

Krawall - Film

Der Film /
Krawall
Hassler, Jürg
Schweiz 1970
ca. 65 Minuten
Filmsprache: 
Schweizerdeutsch
Untertitel: 
Deutsch
12 Jahre

Jürg Hassler gehörte zu den Jugendlichen, die sich aufbäumten gegen jede Art von Uniformen, gegen gemeinsames Marschieren und gegen jedes Herumkommandieren. Er erzählt seine Geschichte, in der er anfangs, von der Musik verzaubert, zu einem Straßenkämpfer wird und ausbrechen will, sich nicht mehr als Teil einer kritiklosen, konsumorientierten Gesellschaft sieht, die es nicht schafft, über ihre eigenen Berge hinaus zu blicken. Der Film zeichnet das Bild der schwelenden Unruhe in weiten Kreisen der Züricher Jugend, die im Juni 1968 in den so genannten Globus-Krawallen ihren Höhepunkt fand.

Pressestimmen: 
„Wer weiß schon, daß hinter den sieben Bergen an der Weltrevolution gearbeitet wurde? Und zwar gegenüber »den Lehrern, den Eltern, den Fußballtrainern, den Nachbarn, den Meinungsmachern, den Rasenmähern, den Pfarrern (…) den Machthabern, den Rentnern, den Strebern, den Pfadfinderführern, den Nüchternen, den Dorfkönigen, den Erwachsenen allgemein und den braven Jugendlichen im Besonderen«, schreibt der Schriftsteller Wolfgang Bortlik im lesenswerten Booklet der neuesten Ausgabe der »Bibliothek des Widerstands« […].“ 
junge Welt, Juni 2010

Schrei im Dezember Filme

Der Film /
Schrei im Dezember
Kolimenos, Kostas
Griechenland 2008
ca. 48 Minuten
Filmsprache: 
griechisch
Untertitel: 
deutsch
12 Jahre

Kostas Kolimenos dokumentiert die Hintergründe und den Verlauf der militanten Protestaktionen nach den Todesschüssen auf Alexandros Grigoropoulos. Klar wird dabei, dass die vom Staat ausgehende Gewalt erst jene Gegengewalt herstellt, die dann wiederum unter Berufung auf die Wiederherstellung des gesellschaftlichen Gemeinwohls militärisch niedergeschlagen werden kann.

Pressestimmen: 
„Das war »kein Aufstand aus dem Nichts«, schreibt Heike Schrader in dem lesenswerten, fast hundertseitigen Begleitbuch zur DVD, denn 2006/2007 hatten wochenlange Proteste ein Hochschulgesetz, das »neue, marktwirtschaftliche Kriterien für das Universitätsmanagement« vorsah, nicht verhindern können. Außerdem muß, wer studieren will, sich jahrelang mit zusätzlichem Privatunterricht auf die Uni vorbereiten, und wer dann studiert hat, muß erfahren, daß ein Abschluß oft kaum etwas wert ist. Insofern ist es ein lächerlicher Euphemismus, wenn die bürgerlichen Medien im Dezember 2008 behaupteten, daß Griechenland »nicht zur Ruhe kommt« (was sie jetzt wieder tun).“
junge Welt, April 2010

Nein, wir sind keine Schaufensterpuppen. »Showroom Dummies«, der alte Kraftwerk-Hit von 1977, hat in Griechenland, wo gerade der Staat weniger von innen als von außen kaputtgemacht wird, keine Gültigkeit mehr. Mehr..

Belagerung
Kolimenos, Kostas
Griechenland 2010
ca. 24 Minuten
Filmsprache: 
griechisch
Untertitel: 
deutsch
12 Jahre

Der Film setzt die Dokumentation der neuen Revolten in Griechenland fort. Mit Filmausschnitten aus Serge Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin stellt Kolimenos Parallelen zwischen dem vorrevolutionären Aufstand 1905 im zaristischen Rußland und den Aufständen heute in Griechenland her. Der Film wird im Laufe des Jahres 2010 fertiggestellt werden. Der Bibliothek des Widerstands hat Kolimenos eine Vorschau seiner Arbeit zur Verfügung gestellt und bekennt sich  dazu, dass die Kunst für die Unterdrückten, Ausgebeuteten und Verfolgten Partei ergreifen muss.

Angela Davis Filme

Der Film /
Portrait of a Revolutionary, 1972
DuLuart, Yolande
USA 1972
ca. 60 Minuten
Filmsprache: 
Amerikanisches Englisch
Untertitel: 
Deutsch
6 Jahre

Der Film widmete sich Angela Davis vor ihrer Verhaftung im Jahr 1970. Durch ihren Protest bekannt geworden, bekennt sich Angela Davis zur Kommunistischen Partei der USA, berichtet von politischer Verfolgung und verspricht: „Der Sieg wird bald unser sein.“ Durch eine aufwändige Restaurierung der Bild- und Tonspur hat der LAIKA-Verlag erreicht, dass DuLuarts Film wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

Pressestimmen: 
„Yolande DuLuarts Schwarzweiß-Film wurde zwischen 1969 und 1970 gedreht und zeigt Davis vor ihrer Festnahme: in der Universität (obwohl dort die Dreharbeiten zum Film verboten wurden), auf Veranstaltungen der KP und Solidaritätskundgebungen für die Soledad Brothers. Ein bemerkenswertes bis bewegendes Zeitzeugnis aus dem Umfeld der Black Panther […].“ 
junge Welt, Juni 2010
Angela Davis - Eine Legende lebt
Priemer, Christel und Weber, Ingeborg
BRD 1998
ca. 79 Minuten
Filmsprache: 
Amerikanisches Englisch, Deutsch
Untertitel: 
keine
6 Jahre

Eine Dokumentation über den Lebensweg der afroamerikanischen Frau, die für die USA eine Zeit lang Staatsfeindin Nr. 1 war, die in Berkeley bei Herbert Marcuse und in Frankfurt am Main bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno studierte. Sie war eine zentrale Persönlichkeit und Aktivistin in der Black Panther Party, Wissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Feminismus und afroamerikanische Politik und Kultur und ist immer noch politisch aktiv, zum Beispiel in der Kampagne zur Freilassung von Mumia Abu Jamal.

Christel Priemer hat an über vierzig Dokumentationen und Reportagen für die ARD, die Dritten Programme und das ZDF gearbeitet und lebt heute in München. Ingeborg Weber ist Journalistin in München mit dem Arbeitsschwerpunkt Frauen in aller Welt.

2. Juni 1967 Film

Der Film /
Der 2. Juni 1967
Giefer, Thomas und Minow, Hans-Rüdiger
BRD 1967
ca. 47 Minuten
Filmsprache: 
Deutsch
Untertitel: 
keine
12 Jahre

Thomas Giefer und Hans-Rüdiger Minow begleiteten Ende der Sechziger Jahre die Aktionen der Außerparlamentarischen Opposition als politische Dokumentaristen. Ihr Film schildert detailliert die studentischen Protestaktionen während des Schah-Besuchs in Westberlin. Dem studentischen Ermittlungsausschuss, der sich nach der Ermordung Benno Ohnesorgs gründete, diente der Film als Beweismaterial.

Viele der ehemaligen Mitstudierenden von Giefer und Minow an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) sind noch heute überzeugt, dass die Schüsse aus der Waffe, die Benno Ohnesorg töteten, eigentlich Thomas Giefer galten. Giefer stand an prominenter Stelle der Observationsliste der politischen Polizei, da er bereits vor dem 2. Juni Übergriffe der Polizei filmisch dokumentiert hatte. Giefer und Benno Ohnesorg sahen sich sehr ähnlich und die Zivilfahnder der Staatsschutzabteilung hatten Order sogenannte „Rädelsführer unschädlich“ zu machen.

Minow und Giefer wurden im November 1968 wegen ihres politischen Engagements von der Berliner Film- und Fernsehakademie verwiesen, gemeinsam mit 16 weiteren Studierenden, unter anderem Werner Sauber und Holger Meins.

Der 2. Juni 1967 gehört heute zu den wichtigsten Dokumenten der Bewegung der 68er und des beginnenden Widerstands in der BRD.

Pressestimmen: 
„Während Giefer und Minow die Ereignisse rund um das Opernhaus nachzeichnen und die Aussagen von Augenzeugen über Polizeigewalt dokumentieren, zeigt Brodmann mit viel Ironie, wie die BRD für den Schahbesuch einen unerklärten Ausnahmezustand inszenierte, der einen Vorgeschmack auf die 1970er Jahre lieferte.“ Mehr...
Peter Nowak, Neues Deutschland
Polizeistaatsbesuch
Brodmann, Roman
BRD 1967
44 Minuten
Filmsprache: 
Deutsch
Untertitel: 
keine
12 Jahre

Roman Brodmann, ein Schweizer Dokumentarfilmer, gehörte mit seinen 47 Jahren nicht zur Studierendenbewegung der Sechziger Jahre. Wegen seiner sozialkritischen Fernsehreportagen musste er 1963 das Schweizer Fernsehen verlassen und wechselte als freier Regisseur zum Süddeutschen Rundfunk.

Brodmanns später mit dem Grimme-Preis ausgezeichneter Film war eigentlich als amüsanter Beitrag für den Süddeutschen Rundfunk (SDR) geplant, der das aufwändige „Drum und Dran“ des Schah-Besuchs zeigt. Dank der Regie Brodmanns und aufgrund der Geschehnisse am 2. Juni 1967 entstand letztlich die Chronologie einer minutiös geplanten Notstandsübung, die im Tod Benno Ohnesorgs gipfelte.

Brodmanns Film beschränkt sich nicht auf die Proteste in Westberlin, sondern dokumentiert Tag für Tag den Ausnahmezustand, in dem die BRD sich während des Staatsbesuchs befand.

Pressestimmen: 
„Über spektakuläre Staatsbesuche werden die Fernsehzuschauer durch Live-Übertragungen und Tagesschauberichte jeweils ausführlich informiert. Die „Zeichen der Zeit“-Redaktion des SDR in Stuttgart richtete die Aufmerksamkeit weniger auf die hohen Gäste als auf das Drum und Dran, um einen Katalog typischer Begleiterscheinungen dieser aufwendigen Zeremonielle zu entwerfen. Als Betrachtungsmodell wählte man den Besuch des persischen Kaiserpaars, der Arbeitstitel hieß „Der Staatsbesuch“. Zwei Teams begleiteten die Gäste auf ihrer Deutschlandreise von Bonn über Köln, Aachen, Düsseldorf, Rüdesheim, Rothenburg, München, Berlin und Hamburg bis Lübeck. Während das eine Team in Rothenburg noch die letzten Vorbereitungen beobachtete, war das andere mit dem Schah schon unterwegs am Rhein. Die Bilder glichen sich von Bonn bis Lübeck: Sie waren beherrscht von Polizeiaufmärschen ungeahnter Ausmaße. In Berlin und Hamburg gipfelte das Sicherheitsbedürfnis in blutigen Krawallen, die dem als Schmunzelbeitrag gedachten „Zeichen der Zeit“-Film schließlich einen unerwarteten düsteren Akzent aufsetzten.“
Pressetext des SDR, 1967
Syndicate content