„Bereits 1933 wusste man alles...“, so schreibt der französische Historiker Lionel Richard im Vorwort zur Neuauflage dieses bedeutenden Buches der deutschen Exilpresse. 1936 in Paris erschienen, berichtet dieses Buch nahezu minutiös von der nationalsozialistischen Unterdrückung, Gewalt und Zerstörung.
Im August 2011 standen in London-Tottenham – wie in den Pariser Banlieus einige Jahre zuvor – ganze Straßenzüge in Flammen. Die Medien reagierten hier wie dort mit den Verdikten Mob und Pöbel zur Kennzeichnung derjenigen, die angesichts ihrer persönlichen Perspektivlosigkeit nur noch die Perspektive des Amoks entwickeln konnten ...
»Oliver Stone stellt kluge Fragen über den Aufstieg und Fall der Vereinigten Staaten und ihres Weltreichs im zwanzigsten Jahrhundert und Tariq Ali gibt kluge Antworten. Das Ergebnis ist ein provokantes Buch.« (Jon Wiener, Professor für Geschichte an der University of California, Irvine)
Die Sicherheitsphilosophie der europäischen Staatsschutzorgane postuliert eine permanente »Gefährdungslage«. Operativ reagieren diese auf ihre eigenen Postulate mit flächendeckender Überwachung, Erstellung lückenloser Bewegungsprofile und Sammlung unzähliger personenbezogener Daten
In den frühen Siebziger Jahren formierte sich in der norddeutschen Wilstermarsch und im badischen Kaiserstuhl der Widerstand gegen die Atompolitik der Bundesregierung
In seinem Brief an den Freund Élie Barnavi, ehemaliger Botschafter Israels in Frankreich, spricht der französische Intellektuelle Régis Debray brennende Fragen im Verhältnis zwischen Israel und Palästina, Aspekte des Judentums und des Antisemitismus in Frankreich an.
Eine zunehmende Alltagsgewalt und die Renaissance irrationalistischer Weltbilder sind keine Abweichungen vom „Tugendpfad“ einer kapitalistischen „Moderne“, sondern die zwangsläufige Konsequenz ihrer sozioökonomischen Organisationsform.
Durch den Antrag auf Vollmitgliedschaft bei der UNO ist die Debatte über die Möglichkeit eines palästinensischen Staates wieder präsent. Saree Makdisi legt seine Sicht dar, dass die Zwei-Staaten-Lösung illusorisch geworden und ein multiethnischer, demokratischer Staat die einzige realistische Alternative ist.