»Oliver Stone stellt kluge Fragen über den Aufstieg und Fall der Vereinigten Staaten und ihres Weltreichs im zwanzigsten Jahrhundert und Tariq Ali gibt kluge Antworten. Das Ergebnis ist ein provokantes Buch.« (Jon Wiener, Professor für Geschichte an der University of California, Irvine)
»Möge dieses Tribunal das Verbrechen des Schweigens verhindern…« erklärte Bertrand Russell 1967 zur Eröffnung des Vietnam-Tribunals 1966. Diesem Aufruf folgt auch das sechste Internationale Russell-Tribunal zu Palästina.
In seinem Brief an den Freund Élie Barnavi, ehemaliger Botschafter Israels in Frankreich, spricht der französische Intellektuelle Régis Debray brennende Fragen im Verhältnis zwischen Israel und Palästina, Aspekte des Judentums und des Antisemitismus in Frankreich an.
Sechs Autoren versuchen, sich dem radikal Inhumanen nachdenklich und schreibend zu stellen. Mit Texten von Georg Seeßlen, Slavoj Žižek, Isolde Charim, Klaus Ganglbauer, Rainer Just und Gabriel Ramin Schor.
Eine zunehmende Alltagsgewalt und die Renaissance irrationalistischer Weltbilder sind keine Abweichungen vom „Tugendpfad“ einer kapitalistischen „Moderne“, sondern die zwangsläufige Konsequenz ihrer sozioökonomischen Organisationsform.
Zwischen dem Wirtschaftssystem des Kapitalismus und der Natur gibt es keine Versöhnung. Die grenzenlose Ausbeutung aller Ressourcen stellt die Existenz der menschlichen Gattung insgesamt in Frage.
Žižek analysiert die katastrophalen Auswirkungen des globalen Kapitalismus in der Wirtschaft, Bildung, Ökologie und Politik. Da Vorschläge, den globalen Kapitalismus zu reformieren unzureichend seien, wendet er sich der Frage zu, ob der Kommunismus weiterhin als Alternative zum globalen Kapitalismus begriffen werden kann.
Durch den Antrag auf Vollmitgliedschaft bei der UNO ist die Debatte über die Möglichkeit eines palästinensischen Staates wieder präsent. Saree Makdisi legt seine Sicht dar, dass die Zwei-Staaten-Lösung illusorisch geworden und ein multiethnischer, demokratischer Staat die einzige realistische Alternative ist.
Zehn Jahre nach dem Tod von Carlo Guiliani erinnert dieser Band an eine der brutalsten Konfrontationen zwischen den Regierenden und den Demonstranten für eine andere Weltordnung.